Tag 5: Seiser Alm bis zum Gardasee

Augen auf und Sonnenschein! Und dann ist es so, wie ich es mir vorgestellt habe: Tolle Luft und Sicht in die Berge.

Beim Stillen habe ich diese Aussicht

Endlich können wir auch mal unseren Tisch und unsere Stühle auspacken und draußen frühstücken. Da die Mädels schön lange geschlafen haben, haben wir leider keine Zeit mehr in das warme Schwimmbad zu gehen bevor wir auschecken müssen.

Dann geht’s auf dem direkten Weg nach Bozen. Unser Wohnmobil parken wir am Drusus Stadion und laufen mit dem Fahrradanhänger als Buggy die ca. 15 Minuten in die Altstadt. Nach langer Überlegung hatten wir uns für dieses Kindergefährt entschieden, weil dort beide reinpassen und ich damit Mathea nicht immer in Trage packen muss und sie auch mal ablegen kann. Und so fährt nun der Anhänger auf unserem Fahrradständer mit … Und weil wir uns so kurzfristig entschieden haben, hatten wir auch nicht rechtzeitig das Schild mit den rot-weißen Streifen bestellt, das in Italien Pflicht ist, wenn etwas das Fahrzeug verlängert. Ein Glück, dass die geschäftstüchtigen Österreicher gleich welche an der Raststätte verkaufen!

So können wir nun gemütlich zu Fuß die Altstadt erkunden und Livia nach Lust und Laune ein- und aussteigen.

Nach einem köstlichen Mittagessen und einem Stopp beim besten Eis der Stadt gehts dann weiter: Der Gardasee ruft!

Ich habe 16,95 € in einen ACSI-Führer investiert, der große Rabatte auf Campingplätzen in der Nebensaison verspricht. Und heute kommt der spannende Test, ob das auch wirklich klappt. Ausgesucht habe ich einen großen Familien-Campingplatz direkt am See bei Peschiera del Garda mit Wasserlandschaft für alle Altersklassen: Bella Italia. Wir wählen einen der wenigen freien Plätze und stürmen direkt zum See.

Leider bleibt die Sonne schon in den Bäumen hängen und das Wasser ist doch deutlich kälter als gedacht. Wir vertagen den Badespaß also auf morgen.

Livi findet direkt Anschluss bei den zahlreichen Kindern, die hier herumspringen. Sie kommt immer mal wieder vorbei, um zu schauen, ob das Essen fertig ist, dann geht sie wieder Ball spielen. Der Platz ist riiiiiiiesig und fest in deutscher Hand. Man bekommt den Eindruck ganz Baden-Württemberg und Bayern müssen gänzlich verwaist sein. Und auch irgendwie krass, was hier an Werten rumsteht: neue und große Wohnwagen und -mobile, teilweise noch eine PS-starke Zugmaschine, dazu teure Mountainbikes für jedes Familienmitglied. Und das Ganze Equipment: Vorzelt, Stühle, Liegen, Tisch, Grill, Wäschespinne. Und das alles, um dann in eine Gemeinschaftsdusche zu rennen …

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