Tag 10: Figline da Valdarno bis Barberino d‘elsa

Nachdem die letzte Nacht über ca. 2 Stunden vom Husten und teilweise begleitenden Weinen Livias (oder auch Schnarchen Jörgs) geprägt war, verlief diese Nacht ganz ruhig. So ruhig, dass ich teilweise überprüfen musste, ob die Mädels noch leben. Mathea meldet sich einmal in der Nacht, um gestillt zu werden und legt dann noch einmal morgens irgendwann eine halbe Stunde Gymnastik- und Sprechübungen ein. Aber heute morgen haben beide friedlich bis 9 Uhr geschlafen. Ich war schon ab 8 Uhr wach und könnte dann in Ruhe spülen und später mit Jörg das Frühstück vorbereiten.

So blieb vor unserer Weiterreise auch noch genug Zeit für einen Spielplatzbesuch mit Livi.

Bei 31 Grad suchten wir uns dann den Weg nach San Gimigliano. Über park4night hatte ich uns einen Schulparkplatz ausgesucht, der am Wochenende für Wohnmobile nutzbar sein sollte. Aber da hatte ich die Rechnung ohne Italiens fleißige Schüler und Lehrer gemacht … die sitzen am Samstag um 13 Uhr nämlich sehr wohl in der Schule! Und die übereifrige Polizei kontrolliert auch noch und weist und gleich mehrfach darauf hin den Platz zu verlassen. Pflichtbewusst folgen wir also den Schildern zum Wohnmobilparkplatz außerhalb der Stadt und fahren mit dem City Bus zurück in die Stadt.

Das Navi schickte uns ohne erkennbaren Grund nicht auf direktem Weg nach San Gimigliano, sondern über die Käffer. So konnte ich noch etwas die Aussicht durch das Seitenfenster genießen.

Die Stadt ist wirklich sensationell: Der mittelalterliche Stadtkern ist sehr gut erhalten und es gibt viele interessante Gäßchen zu entdecken. Und das tun samstagsnachmittags seeehr viele Touristen. Und dazwischen wir mit einer selbstlaufenden Zweijährigen und einer Viermonatigen in der Trage. Bei 31 Grad.

Und nicht der Blick auf und in der Stadt ist wundervoll, auch aus der Stadt auf die umliegende Landschaft!

Wir werden wohl noch einmal mit größeren oder ohne Kinder wiederkommen müssen. Und wenn ich dann endlich mal nicht schwanger oder stillend bin, kann ich auch Wein trinken und nicht nur riechen und anstoßen! So!

Der Campingplatz ist eine halbe Stunde entfernt, auch mit bester Aussicht über die tolle Landschaft. Und neuem Pool, Livi und ich könnten uns also noch schön erfrischen.

Mal schauen wie die Zeltplatz-Lotterie morgen ausgeht und wohin es uns verschlägt. Die letzte Nacht bevor es auf die Fähre geht.

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