Tag 44: Roquebrune-sur-Argens nach Castellane

Die guten Vorsätze könnten wir umsetzen und haben uns schon vor 10 Uhr auf den Weg zur Mini-Ranch gemacht. Zu Fuß wären es ca. 20 Minuten bergauf und -ab, um die Dimension dieses Campingplatzes zu zeigen. Deshalb nehmen wir ein Golfkart-Shuttle.

Auch wenn die Gehege nicht betreten werden können, die Tiere kann Livi auch von außen super bewundern: Pferde, Ponys, eine Schildkröte und Ziegen, Hühner und Enten.

Auch auf dem Rückweg haben wir Glück, denn wir laufen zur Haltestelle und bald kommt schon ein leeres Golfkart angefahren. Somit schaffen wir es trotz Ent- und Versorgung am Camperservice auch fast pünktlich um 11 Uhr vom Platz.

Nach einer guten Stunde Fahrt wird es auf der Rückbank immer unruhiger und so legen wir in Callas einen Stopp ein. Ein kleines Dörfchen mit toller Aussicht auf die provenzalischen Voralpen. Wenn wir schon zur Mittagszeit hier sind, dann können wir doch auch gleich hier essen.

Wir finden mit dem „Le Moulin de Voisins“ ein schönes Restaurant mit Plätzen draußen und im Schatten – bei 34 Grad verpflichtend! Wir raten uns durch die französische Karte und freuen uns über unsere Wahl.

Nach einer köstlichen Lavendel-Creme Brûlée geht es zurück zum Wohnmobil und weiter die Berge hinauf.

Einmal wird es noch kurz spannend, als die Straße gleich mehrere Einschränkungsschilder schmücken. Es reicht für uns, wenn auch knapp.

Für heute haben wir einen Zeltplatz ausgewählt, der im Verdon-Nationalpark liegt. Ohne wirklich zu wissen, wohin wir da so fahren. Und weil wir eine Abbiegung falsch nehmen und wir uns an einer Stelle für die Strecke entscheiden, die explizit für LKW ausgewiesen war führt unsere Route entgegen des Vorschlags von Google Maps zum Teil direkt entlang am Verdon.

Beeindruckend sind die steilen Felswände, die teils bis auf die Straße hängen.

Wie wir später lernen: Bis zu 700m ragen die Wände hinauf, die Verdonschlucht wird deshalb auch Grand Canyon de Verdon genannt und ist damit in Europa fast einmalig. Und wir kommen nichtsahnend direkt daran vorbeigefahren. Und beobachten zahlreiche Rafter, die sich im Wasser Vergnügen, ein Wahnsinniger sogar auf dem SUP.

Auch der Campingplatz bietet eine tolle Aussicht:

Mal schauen, wie lange wir hier bleiben. Denn aktuell geht es zwar Mathea und mir wieder gut. Ich habe allerdings Verdacht auf Borreliose und sollte das schnell prüfen lassen. Und Livia fiebert nun, wahrscheinlich wegen des durchbrechenden viertletzten Backenzahns.

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